Unser Beitrag zum ersten Advent

Ob Kerzen, Lichterketten oder bunt blinkende LED-Dekofiguren: Alles, was leuchtet, gehört zur Weihnachtszeit einfach dazu! Besinnlichkeit natürlich auch. Also einfach mal langsam machen, das Jahr und vielleicht auch das Leben einmal Revue passieren lassen und sich auf die eigenen Wünsche, Ziele, Pläne besinnen. Für uns lassen sich Leuchtendes und Besinnlichkeit prima miteinander verbinden – nämlich, indem wir beim Weihnachtsdeko-Basteln einfach mal alle Arbeit liegen und die Gedanken fliegen lassen. Unsere liebsten drei Ideen zeigen wir euch hier:

Nummer eins: Kerzenglas

Alle Jahre wieder die gleichen Kugeln, Figuren und Kerzen – gäähn! Immer wieder etwas Neues kaufen kommt aber auch nicht infrage, vor allem aus Gründen der Nachhaltigkeit. Praktischerweise gibt es für dieses Dilemma eine Lösung: wandelbare Weihnachtsdeko. Als Ausgangsmaterial dient ein normales Einmachglas. Je größer, desto besser. Eine (Löt-)Muffe aus dem Baumarkt dient als Kerzenhalterung. Diese einfach mit einem Zwei-Komponenten-Kleber auf den Deckel kleben, trocknen lassen und das Ganze mit Sprühlack ansprühen. Wer etwas vom Deckel ins Glas baumeln lassen will, versieht diesen mit einem kleinen Loch (das funktioniert am besten mit einem Metallbohrer). Und dann darf losdekoriert werden – bei Bedarf auch mehrmals während der Adventszeit.

Nummer zwei: Twisted Candle

Ja, schon gut! Wir wissen, dass Spiralkerzen bereits seit letztem Jahr im Trend sind. Trotzdem können wir uns nicht an ihnen sattsehen und gestalten immer wieder gerne welche. Das Rezept dafür ist einfach: Eine Kerze in warmes Wasser legen – kein kochendes, aber auch kein lauwarmes. Eine durchgefärbte Stabkerze hineinlegen und kurz abwarten. Sobald das Wachs beim Daraufdrücken etwas nachgibt, kann die Kerze raus und der Länge nach “geplättet” werden. Das geht mit der Hand, aber noch einfacher mit einem Nudelholz. Anschließend die Kerze vorsichtig verdrehen, sodass der Spiraleffekt entsteht, und das Wachs wieder hart werden lassen.

 

Nummer drei: Lichthäuser

Die kleinen Häuser herzustellen, ist eine ziemlich aufwendige Sache – wer gleich mehrere bastelt, kann sich leicht gleich ein paar Abende in Folge in Besinnlichkeit üben. Ziemlich entspannend, können wir aus eigener Erfahrung berichten. Als Werkstoff für Anfänger eignet sich prima lufttrocknende Modelliermasse. Für ein Haus braucht es als erstes zwei Schablonen: eine für die Vorder- und Rückseite des Hauses, also ein Rechteck, das nach oben hin in ein Dreieck übergeht. Und eine in Rechteckform, wobei dabei Seitenfläche und Dachfläche aneinanderhängen. Die Modelliermasse einen halben Zentimeter dick ausrollen und mithilfe der Schablonen vier Hausteile herstellen. Aus allen Teilen Türen, Fenster oder Motive ausstechen – dabei darauf achten, dass vor allem im Dach genug Öffnungen sind, damit die Hitze der Kerze später entweichen kann. Alle Teile antrocknen lassen, bis sie sich “ledrig” anfühlen. Bei den Seitenteilen die Dachfläche vorsichtig  etwas biegen. Aus etwas Modelliermasse und Wasser eine Art Schlicker anrühren und damit die Einzelteile zu einem Haus zusammensetzen. Nun am besten von allen Seiten etwas Stabilisierendes, z. B. einen Bücherstapel oder eine rechteckige Dose ans Haus stellen, damit es seine Form behält, und das Haus gut trocknen lassen. Wer dann noch Muse hat, kann noch ein Podest herstellen – das hat den Vorteil, dass die Kerze später nicht direkt auf der verwendeten Schale steht und im Kunstschnee versinkt, wenn man welchen verwendet.

Wir wünschen viel Freude beim Basteln! Fragen oder Anmerkungen zu unseren Ideen nehmen wir selbstverständlich gerne entgegen.

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