Unser Beitrag zum vierten Advent

Weihnachten kann so zauberhaft sein! Wir haben in unserem Familien- und Freundeskreis nach ihren schönsten Erinnerungen und den kleinen und großen Dingen gefragt, die das Fest der Feste zu etwas ganz Besonderem machen.

„Eins meiner schönsten Weihnachten war, als ich über die Feiertage mit meiner Familie in Tschechien war. Das Hotel war wunderschön, das Essen ausgezeichnet und die Gesellschaft ebenfalls.” (Emily, 22 Jahre)

„Besonders erinnere ich mich an ein Weihnachtsfest als Kind, als ich Plakafarben, Block und Pinsel bekommen habe. Und ich fand es schön, dass unsere Eltern an den Feiertagen gemeinsam mit uns bis spät in die Nacht Karten gespielt haben. Die Uhrzeit war egal und alles hat sich harmonisch angefühlt.” (Ulla, 57 Jahre)

„Weihnachten verbinde ich mit vielen schönen Erinnerungen – vor allem solche aus der Kindheit. So hatten wir in einem Jahr das Klavier auf dem Flur stehen. Mein Papa hat dort Weihnachtslieder gespielt und wir haben alle dazu gesungen. Dann hat er einen Kerzenleuchter genommen und uns in das Weihnachtszimmer geführt, wo die Kerzen am Baum brannten und die Geschenke darunter lagen – richtig stimmungsvoll.” (Antonia, 25 Jahre)

„2013 ist mein Papa kurz vor Weihnachten verstorben, und die ganze Adventszeit davor war geprägt von seiner Krankheit und seinem Krankenhausaufenthalt. Dementsprechend sind Weihnachten und der Advent seitdem eine eher schwierige Zeit, in der ich besonders merke, wie sehr er mir fehlt. Als Kind war Weihnachten mein Lieblingsfeiertag im Jahr, aber das traurige Gefühl wegen meines Papas hat es mir einige Jahre lang verdorben. Mittlerweile hat es sich wieder etwas gewandelt – dank der Rituale und Traditionen, die ich jetzt mit meiner kleinen Familie erlebe. Es sind kleine Dinge, wie den Weihnachtsbaum zu schmücken, Weihnachtslieder hören, den Schneespaziergang machen oder Plätzchen nach den Rezepten von meiner Oma zu backen, die wir jetzt an unsere kleine Tochter weitergeben. Das Schönste ist es für mich nun, dass wir uns bewusst Zeit als Familie nehmen und schöne neue Erinnerungen schaffen.” (Elisabeth, 29 Jahre)

„Worauf ich mich jedes Jahr sehr freue und was Weihnachten für mich ausmacht, ist ein Ritual, das wir in der Familie pflegen: Wir sammeln alle Geschenke unter dem Baum und dann werden die Geschenke ausgewürfelt. Man sitzt im Kreis, wenn dann Oma und Opa noch dabei sind, ist es eine recht große Runde. Jeder würfelt einmal mit einem großen Spielwürfel und der, der die höchste Zahl hat, darf das nächste Geschenk öffnen. Das dauert natürlich oft stundenlang, aber das macht es auch so schön: Denn jedes Geschenk wird gewürdigt, von allen ausgiebig bestaunt oder der Schenkende sagt, was er sich dabei gedacht hat, zwischendurch essen wir dann eine Kleinigkeit, und so verbringen wir immer einen wunderschönen Abend.” (Pia, 27 Jahre)

„Eigentlich nicht so rühmlich, aber trotzdem ganz lustig: In unserer Familie geht es manchmal ziemlich unweihnachtlich zu. Oft binden wir uns die Geschenkbänder nach dem Auspacken um den Kopf, sodass wir aussehen wie Hippies. Und nicht selten gehört es bei uns auch dazu, Spaß-Versionen von Weihnachtsliedern zu singen. Zum Beispiel: ‚Leise rieselt die Vier auf das Zeugnispapier, Fünfen und Sechsen dazu, Freue dich, sitzen du bleibst […] Hört nur, wie lieblich es schallt, wenn Vaters Ohrfeige knallt!’ oder ‚O Tannenbaum, o Tannenbaum, die Oma sitzt im Kofferraum ….’ ” (Helene)

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