Kategorie-Archiv: Sprache

Feinstes Sprachwissen, in kleinen Häppchen serviert

Tag für Tag beschäftigen wir uns mit Wörtern, Sätzen und Formulierungen. Dabei stoßen wir immer wieder auf Kuriositäten, die wir flugs in Seidenpapier einschlagen und in unserer Schachtel für erlesenes Textkonfekt verwahren. Ehe die Schachtel zu voll wird, holen wir nun sechs Sprach-Leckerbissen hervor, die Sie sich auf der Zunge zergehen lassen können. Bon Appétit!

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Kein generisches Maskulinum mehr im Online-Duden – ein Zeichen für gendergerechte Sprache

Wer im Duden beispielsweise die Seite mit dem Wort „Schauspielerin“ aufschlägt und mit dem Finger an der richtigen Stelle stehenbleibt, findet dort keine Definition, sondern wird nur auf das Wort „Schauspieler“ verwiesen. In Zukunft will sich der Duden jedoch mehr auf gendergerechte Sprache konzentrieren und zumindest online alle Personen- und Berufsbezeichnungen abändern.

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Sprechen Sie Corona? Diese neuen Begriffe hat die Pandemie uns beschert

Nachdem die Coronakrise in Gesellschaft, Kultur, Beziehungen und noch vielen anderen Bereichen des Lebens ihre Spuren hinterlassen hat, wird sie das bald auch noch anderswo tun: in der Sprache. Dabei ist nicht nur die Rede von Anglizismen wie „Lockdown“ oder „Social Distancing“, sondern von weitaus kreativeren Wortneuschöpfungen.

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Wie wär’s denn mal mit einem Zungenschrittmacher?

Früher war mehr Romantik: Die typische Wortneuschöpfung, die oft in den Deutschbüchern auftaucht, stammt aus Eichendorffs Gedicht „Mondnacht“ aus dem Jahr 1873 und lautet „Blütenschimmer“. Hach! Das waren noch Zeiten. In der Neuzeit geht es da durchaus um einiges weniger verklärt zu, wie das Neologismuswörterbuch des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache zeigt.

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